Norman Gross
Dort, wo das Bewusste endet, genau an diesem Punkt setzt der Künstler mit seiner schöpferischen Arbeit an. Seine Motive zeigen keine Sonderwelten, sondern vielmehr Reflexionen des Sichtbaren. Das Unterbewusste hat Vorrang, Traum und Wirklichkeit verschmelzen zu einem wunderbaren Ganzen.
Der 1973 in Halberstadt geborene Künstler hatte schon in früher Kindheit den Drang, seine Gedanken ins Bildliche umzusetzen. Verschiedene Auszeichnungen bei Malwettbewerben bestärkten ihn und sein Können.
Von 1985-1987 war er Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für bildende Kunst in Halberstadt. In dieser Zeit hatte er mit verschiedenen Techniken und Farben experimentiert, z.B. Linolschnitte, Öl, Kreide, Aquarell und Tempera. Er entschied sich schließlich für Tempera. Anfangs blieb es bei der Darstellung von Landschaftsmotiven, Stilleben und Bauten. Doch schon bald stieß er an die Grenzen des Gegenwärtigen.
Mit dem Darstellen von fantastischen Motiven als Dekomalerei, gemalt mit aufleuchtenden Fluorfarben, durchbrach der Künstler nun die Grenzen der Gegenwart und malte immer bewusster das Nichtsichtbare. Ohne einem bestimmten Stil der alten Meister zu folgen, bildete sich in 17 Jahren Schaffenskraft seine eigene Form der malerischen Umsetzung.
Die Symbolik seiner Bilder hebt durch den bewussten Einsatz von Naturmotiven die Stimmung des Betrachters. Die einzelnen Szenarien finden alle unter freiem Himmel statt. In seinen Bildwerken vorkommene und glücksbringende Symbole wie Wolken, Wasser, Tiere, Berge, Blumen und Bäume haben einen stark
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